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Nachhaltiges Wachstum für die Westerwälder Wirtschaft

Neues aus dem KreisausschussDer Kreisausschuss hat nach gemeinsamer Beratung mit dem Ausschuss für Verkehr und Wirtschaft das Jahresprogramm 2026 der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) mit den zwei Kernaufgaben, bestmögliche Rahmenbedingungen für (potentielle) Unternehmen und das andere ein aktives Standortmarketing nach innen und außen, beschlossen.

Das finanziell größte Engagement erfolgt in den kommenden 3 Jahren für die Unterstützung des Aufbaus eines Kompetenzzentrums für KI und Robotik der Hochschule Koblenz in Neuwied. Die Wirtschaftsförderung hat sich an ein laufendes Projekt von Hochschule sowie Stadt und Landkreis Neuwied angeschlossen, da sie der Überzeugung ist, dass diese Themen für die regionale Wirtschaft von großem Interesse sind und hier eine Anlaufstelle im nördlichen Rheinland-Pfalz (nicht nur in Kaiserslautern) die beste, leistbare Unterstützung darstellt. Mit diesem Projekt ist, neben der ERFRE-Förderung für die vorwettbewerbliche Forschung, auch ein weiterer Baustein für die unternehmensspezifische Unterstützung vorgesehen. Eine Vorstufe dafür stellt das inzwischen etablierte Projekt „DigiMit²“ dar, dass ab 2026 ebenfalls finanziell unterstützt wird.

In 2026 wird die Breitbandversorgung mit dem dazugehörigen Förderverfahren und dem anstehenden Baubeginn an Bedeutung zunehmen. Ein neuer Breitbandkoordinator hat zum 01.03.2026 begonnen und wird in erster Linie für die Koordinierung der Ausbaudurchführung zuständig sein. Der Westerwaldkreis plant hier, die zur Verfügung gestellten Fördermittel so einzusetzen, dass ein größtmöglicher Nutzen in Form einer flächendeckenden Glasfaserversorgung erzielt werden kann. Dabei legt er Wert auf die Abstimmung mit Kommunen und Telekommunikationsunternehmen für einvernehmliche, ressourcenschonende, pragmatische und selbstverständlich förderunschädliche Lösungen.

Im Rahmen der Kreiskooperation „Wir Westerwälder“ bleiben die Projekte „Westerwälder Naturtalente“, „Zukunftswerkstatt Westerwald“ sowie „Fachkräfte-Westerwald“ bestehen. Die Social-Media-Aktivitäten und der wfg-Podcasts „Schlaglichter“ werden fortgesetzt und die Unternehmensbesuche intensiviert. Nur durch den engen Austausch mit Unternehmen, Verbandsgemeinden, Banken und anderen wirtschaftsnahen Akteuren, kann sich die wfg weiterhin für die Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort Westerwaldkreis einsetzen