Großes Interesse beim Forum „Jagd im Westerwald“ mit Gordon Schnieder
Wenige Tage vor der Landtagswahl hatte der Landtagsabgeordnete Janick Pape zu einer Veranstaltung rund um das Thema Jagd in die Steigalm nach Bad Marienberg eingeladen. Zahlreiche Jägerinnen und Jäger, Vertreter von Verbänden sowie weitere Interessierte waren der Einladung gefolgt. Hauptreferent des Abends war kein Geringerer als der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Gordon Schnieder.
Janick Pape machte in seiner Begrüßung deutlich, wie wichtig der Austausch mit den Jägerinnen und Jägern in der Region sei. Gleichzeitig übte er deutliche Kritik am neuen Landesjagdgesetz der Ampel-Landesregierung: „Das neue Jagdgesetz ist aus unserer Sicht zu stark von Ideologie geprägt und zu wenig von Vernunft und praktischer Erfahrung. Die Belange der Jägerschaft und der ländlichen Räume wurden nicht ausreichend berücksichtigt.“ Einigkeit herrschte unter den Teilnehmern, dass hier dringend nachgebessert beziehungsweise Fehlentwicklungen korrigiert werden müssen.
Auch der Wolf war ein zentrales Thema des Abends. Gerade im Westerwald ist die Präsenz des Wolfs in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und sorgt bei Weidetierhaltern und in der Bevölkerung zunehmend für Verunsicherung.
Gordon Schnieder und Janick Pape begrüßten deshalb ausdrücklich, dass der Bundestag kürzlich beschlossen hat, den Wolf als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen. Dazu erklärte der CDU-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende Gordon Schnieder:
„Die Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz ist ein wichtiges und richtiges Signal für unsere Jägerinnen und Jäger sowie für die Weidetierhalter im Land. Die Bundesregierung hat ihre Sorgen ernst genommen und gehandelt. Der Wolf ist längst wieder heimisch in Deutschland. In vielen Regionen hat seine zunehmende Ausbreitung bereits für große Verunsicherung gesorgt, besonders nach zahlreichen Wolfsangriffen auf Weidetiere. Deshalb ist es richtig und notwendig, ein rechtssicheres und aktives Bestandsmanagement zu ermöglichen.“
Schnieder machte zugleich deutlich, dass nun die Bundesländer am Zug seien: „Eine CDU-geführte Landesregierung in Rheinland-Pfalz wird schnellstmöglich alle landesrechtlich notwendigen Voraussetzungen schaffen, um die Wolfspopulation zu regulieren.“
Nach einer intensiven und sachlichen Diskussion über jagdpolitische Themen lenkte Stefan Weber, unter anderem Vorsitzender des Fördervereins des Wildparks Bad Marienberg, den Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Er betonte die große Bedeutung des Handwerks als Motor des Westerwaldes und warb für mehr Unterstützung und Wertschätzung.
Gordon Schnieder griff diesen Appell auf und kündigte an: „Wir werden bereits in der Schule mit verpflichtenden Praktika im Handwerk ein klares Signal setzen, um junge Menschen frühzeitig für diesen wichtigen Bereich unserer Wirtschaft zu begeistern.“
Zum Abschluss zeigte sich Gastgeber Janick Pape sehr zufrieden mit der großen Resonanz: „Der Austausch mit den Jägerinnen und Jägern sowie den Verbänden ist für uns als CDU unverzichtbar. Wir nehmen die Anliegen aus der Praxis ernst und werden sie auch weiterhin mit Nachdruck in die politische Arbeit einbringen.“
Zuvor hat sich Gordon Schnieder gemeinsam mit Stefan Weber, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Wildparkes, ein Bild des Wildparkes in Bad Marienberg gemacht.