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Frühjahrsempfang in Siershahn

thumb CDU Frühjahrsempfang kleinVon Frühjahrsmüdigkeit war keine Spur zu erkennen: Die Westerwälder CDU zeigte sich beim Frühjahrsempfang im Rathaus in Siershahn hochmotiviert und energiegeladen: Das Wahljahr 2017 kann kommen. 


Der Kreisvorsitzende Andreas Nick kam sofort auf den Punkt: Gleich nach der Begrüßung sprach er die ereignisreiche Zeit bis zu den Wahlen an. Regional werden die Bürger am 7. Mai in einer Ur-Wahl einen Landrat für den Westerwaldkreis wählen, daneben stehen in den Verbandsgemeinden Montabaur, Wirges, Höhr-Grenzhausen und Bad Marienberg auch noch Bürgermeisterwahlen an. Am 24. September sind Bundestagswahlen.

Gerade bei letzteren müssen die Christdemokraten in Deutschland mit deutlich stärkerem Gegenwind rechnen als in der Vergangenheit. Die politische Welt ist ins Wanken geraten, Demokratie-Feinde wie der amerikanische Präsident Donald Trump oder der türkische Präsident Recep Erdogan stellen die freiheitliche Ordnung vor eine Zerreißprobe. In Deutschland selbst werben rechtspopulistische Parteien und ein SPD- Kanzlerkandidat mit falschen Fakten, beklagte Nick, betonte vor allem aber die Verdienste seiner Partei, seit sie in Regierungsverantwortung steht: Die Arbeitslosenzahlen seien auf einem historisch niedrigen Stand, die Reallöhne nach langem Stillstand und auch die Renten steigend. Deutschlands Wirtschaft geht es gut, der Haushalt ist ausgeglichen, daher sieht Nick es als besonders wichtig, sich im Wahlkampf dieser real basierenden Erfolgsgeschichte zu bedienen. Der Bundestagsabgeordnete wünscht sich von der Parteibasis eine gebündelte Kräftemobilisierung, um schlussendlich als Sieger aus den Bundestagswahlen hervorzugehen.
Für die Landrats- und die Bürgermeisterwahlen sieht sich Nick bestens aufgestellt: Nach eigenem Empfinden überzeugen die CDU-Kandidaten mit Kompetenz, Weitblick und Sachverstand. Gerade der jetzige Westerwälder Verwaltungschef, Landrat Achim Schwickert, genießt ein so hohes Ansehen und Vertrauen im Kreistag, dass selbst die Oppositionen auf die Nominierung eigener Kandidaten verzichtet haben.  

Der so Gepriesene führt seinen Wahlkampf unter dem Motto „Miteinander – Füreinander -  Zueinander.“ Das ist Schwickert persönlich sehr wichtig.  „Weil,“ so die Wahrnehmung des Landrates, „sich derzeit Teile unsere Gesellschaft eher des Gegenteiles bedienen.“  „Dort werde eher übereinander statt miteinander gesprochen; sogenannte einfache Lösungen spalteten eher und setzten bewusst darauf, auseinander zu bringen, anstatt eines Miteinanders. Und arbeiten gegeneinander, statt füreinander zu stehen.“  warnte auch Schwickert vor der derzeit oftmals populistischen Entwicklung.

Der Westerwald ist einer der wirtschaftlich führenden Kreise im landesweiten Vergleich. Die Umlagen sind niedrig, Schulden konnten kontinuierlich abgebaut werden und liegen derzeit mit etwa 21 Millionen Euro auf dem Stand von 1976, während die Investitionen im Bildungs- und Straßenbaubereich erheblich aufgestockt wurden. „Doch das dem so ist“, sagte Schwickert,“ ist beileibe kein Selbstläufer.“  Jahrelange kontinuierliche Aufbauarbeit sei dazu ebenso nötig gewesen wie viele umsichtige, weitreichende Entscheidungen mit Blick für die vielschichtigen Entwicklungen der Zukunft. Schwickert versprach, sich auch weiter dafür einsetzen zu wollen.

Bürgermeister Michael Ortseifen warb in seinem Grußwort sehr um das demokratische Verständnis. Siershahns Ortsbürgermeister Alwin Scherz wünschte sich weiterhin die Unterstützung der Kommunen seitens des Bundes und des Kreistages. Er bedankte sich auch bei Petra Stumpf und  dem Ausbildungsorchester des Musikverein Siershahn, den Music Minis, für eine gelungene musikalische Untermalung.