Christoph Seimetz erneut zum Behindertenbeauftragten des Westerwaldkreises bestellt
Der Kreistag des Westerwaldkreises hat Christoph Seimetz einstimmig erneut zum ehrenamtlichen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen bestellt. Mit der Wiederwahl würdigt das Gremium sein langjähriges und engagiertes Wirken für Inklusion, Teilhabe und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Kreisgebiet.
Bereits vor der Abstimmung hatte CDU-Kreistagsmitglied Karl-Heinz Boll die erneute Bestellung im Namen der Kreistagsfraktionen ausdrücklich begrüßt. Er verwies dabei auf die erfolgreiche Arbeit von Christoph Seimetz in den vergangenen Jahren und dessen hohen persönlichen Einsatz für die Interessen von Menschen mit Behinderungen.
Der Westerwaldkreis setzt sich bereits seit vielen Jahren aktiv für die Belange behinderter Menschen ein. Im Jahr 2010 hatte der Kreistag einstimmig beschlossen, eine ehrenamtliche Beauftragte beziehungsweise einen ehrenamtlichen Beauftragten für diese Aufgaben zu bestellen. Ziel ist es, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen voranzubringen und deren Selbstbestimmung zu stärken. Über viele Jahre hinweg wurde diese wichtige Aufgabe von Franz Josef Kaiser aus Wallmerod mit großem Engagement wahrgenommen.
Im Dezember 2021 wurde Christoph Seimetz erstmals in dieses Ehrenamt gewählt. Seitdem hat er sich als verlässlicher Ansprechpartner und engagierte Stimme für die Belange behinderter Menschen im Westerwaldkreis etabliert. Seine fachliche Kompetenz gründet nicht nur auf seinen persönlichen Erfahrungen als Mensch mit Behinderung, sondern auch auf seinem langjährigen beruflichen und ehrenamtlichen Engagement. So war er unter anderem Behindertenbeauftragter der Stadt Wirges, engagiert sich im Sitzballsport und ist Mitglied der Gesamtschwerbehindertenvertretung des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz.
Im Sozialausschuss des Kreises (ASGG) hatte sich Seimetz im Vorfeld der Wahl erneut vorgestellt. Karl-Heinz Boll berichtete von einer ausführlichen und konstruktiven Diskussion, in deren Verlauf die Ausschussmitglieder seine Bereitschaft begrüßten, das Ehrenamt weiterhin auszuüben. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für seine Wiederwahl aus und empfahl dem Kreistag die erneute Bestellung.
Die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland betonte zudem, dass durch organisatorische Verbesserungen und regelmäßige Gespräche innerhalb der Kreisverwaltung die Rahmenbedingungen für die praktische Arbeit des Behindertenbeauftragten weiter optimiert werden sollen. Der Kreistag zeigte sich erfreut darüber, dass Christoph Seimetz auch in den kommenden Jahren sein umfangreiches Erfahrungswissen, seine Ideen und seine Expertise in die Arbeit für Menschen mit Behinderungen im Westerwaldkreis einbringen wird.
Mit der einstimmigen Wiederbestellung setzt der Westerwaldkreis ein deutliches Zeichen für eine inklusive Gesellschaft und die konsequente Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen. Christoph Seimetz wird damit seine wichtige Arbeit als Bindeglied zwischen Betroffenen, Politik und Verwaltung fortführen und sich weiterhin für mehr Barrierefreiheit, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen.