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CDU Gemeindeverband Wallmerod nominiert Thomas Wolf als Bürgermeister-Kandidat für die Verbandsgemeinde Wallmerod

Aufstellung TWBei der Aufstellungsversammlung der CDU am Montag, den 21. September 2026, im Scholze-Haus Wallmerod wurde Thomas Wolf mit überwältigender Mehrheit als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wallmerod nominiert. 96,9 Prozent der Stimmberechtigten sprachen sich für Wolf aus, der dadurch mit breiter Unterstützung in den Wahlkampf geht. Die Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, 29. November 2026, statt.

Wolf möchte die Nachfolge von Klaus Lütkefedder (CDU) antreten, der die Verbandsgemeinde 17 Jahre lang als Bürgermeister erfolgreich geführt hat und erst kürzlich seine neue Funktion als Westerwälder Landrat eingenommen hat.

Der 52-jährige Thomas Wolf ist verheiratet und Vater zweier schulpflichtiger Töchter. Er arbeitet seit 1998 in der Wallmeroder Verwaltung, zunächst jahrzehntelang als Abteilungsleiter, zuletzt als Büroleiter – und damit als engster Mitarbeiter seines Vorgängers Lütkefedder, der aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit die hervorragende fachliche, aber auch charakterliche Eignung des Kandidaten bestätigte. Wolf stammt aus Ötzingen, wo bereits sein Großvater 15 Jahre lang Ortsbürgermeister war. Die Leidenschaft für Kommunalpolitik hat schließlich auch Thomas Wolf selbst gepackt: Seit 2004 engagiert er sich in der Ortsgemeinde Scheidt als Ratsmitglied und bereits seit vielen Jahren als erster Beigeordneter. Damit verbindet er langjähriges kommunalpolitisches Ehrenamt mit ebenso viel Erfahrung in Führungspositionen der Wallmeroder Verbandsgemeindeverwaltung.

In seiner Bewerbungsrede erläuterte Wolf zunächst seinen Werdegang in der Verwaltung. Als wichtigstes Ziel für seine Amtszeit nannte er, die bisher erfolgreiche Arbeit der Verbandsgemeinde zu bewahren und zugleich zukunftsfest weiterzuentwickeln. Dazu gehöre ein attraktives Leben im Dorf für die Menschen ebenso wie ein attraktiver Standort für Unternehmen. Auch Sicherheit spielt für Wolf eine große Rolle, weswegen er sich nicht nur für leistungsstarke und gut ausgestattete Feuerwehren einsetzen möchte, sondern auch für Maßnahmen im Bereich der Klimaanpassung und vorbeugenden Bekämpfung von Extremwetterschäden. Zentrale Anliegen seines Konzepts sind daneben unter anderem eine solide Finanzpolitik, der zügige Abschluss der Flächennutzungsplanung für bedarfsgerechten Wohnraum, der flächendeckende Ausbau der Glasfaserversorgung, eine zukunftsfeste Kindergarten- und Schullandschaft, gute Infrastruktur und bezahlbare Gewerbeflächen für Unternehmen sowie eine bürgernahe, digitale Verwaltung. Besonders am Herzen liegen ihm zudem der Erhalt der Gestaltungsspielräume der Ortsgemeinden als „Keimzelle der Demokratie" sowie die Stärkung von Vereinsleben und Naherholung.

Die CDU-Kreisvorsitzende und Bildungsstaatssekretärin Jenny Groß dankte dem Wallmeroder Team für dessen Einsatz und würdigte auch die Arbeit des scheidenden Bürgermeisters Lütkefedder, der seinem Nachfolger ein „gut bestelltes Feld" hinterlasse.