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Klare Positionen von DPolG-Chef Wendt bei CDU-Neujahrsempfang Zeitgeist beachten, allerdings nicht davon führen lassen

thumb Westerburg CDU Neujahrsempfang kleinWESTERBURG. Bekannt deutliche Worte fand der Bundesgewerkschaftschef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, beim traditionellen Neujahrsempfang der Westerburger Christdemokraten. Wendt machte deutlich, dass für die Sicherheit der Bürger auch ein starker Staat erforderlich ist, der auch für eine angemessene Ausstattung bei Personal, Technik und Gebäuden bei den Ordnungsbehörden sorgt.


CDU-Ortsvorsitzender Frank Spiek konnte zahlreiche Gäste im vollbesetzten Pfarrsaal an der Christkönigskirche begrüßen. Besondere Grüße galten dem Ehrenvorsitzenden und Ehrenbürger Gerhard Krempel, dem CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Andreas Nick MdB, dem früheren MdB Joachim Hörster, Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL, Landrat Achim Schwickert, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Westerwälder Kreistag Dr. Stephan Krempel sowie Bürgermeister Gerhard Loos. Spiek machte in seinen Begrüßungsworten deutlich, dass die Demokratie immer noch die bewährteste Form beim Ringen um die besten Ideen sei. 

Stadtbürgermeister Ralf Seekatz überbrachte die Grüße der Stadt Westerburg zum neuen Jahr. Unter großem Beifall dankte er stellvertretend für alle Polizeibeamt(inn)en dem Leiter der Polizeiinspektion Westerburg, Erster Kriminalhauptkommissar Dieter Püsch, für den wichtigen Dienst zum Schutz für die Bürger trotz dünner Personaldecke. Seekatz, der den Kontakt zu Wendt hergestellt und ihn nach Westerburg eingeladen hatte, griff in seinem Grußwort auch aktuelle kommunale Themen auf. Die Stadt blicke auf ein gelungenes Festjahr „725 Jahre Stadt Westerburg“ zurück, bei Stadtkernsanierung und Erschließung des ehemaligen Kasernengeländes wurden deutliche Fortschritte erzielt. Baulanderschließung, die Erhaltung der Bausubtanz im Altstadtbereich und der weitere Ausbau der Stadtstraßen nannte Seekatz als weitere Zielsetzungen.

Hauptredner Rainer Wendt griff das langjährige Motto des Westerburger Neujahrsempfang „Vom Geist der Zeit“ auf und erinnerte an die 90er Jahre. Dessen Zeitgeist habe die Menschen auf ewigen Frieden und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander der Völker hoffen lassen. Damit verbunden waren, die Forderung nach und die Umsetzung eines schlanken Staates, der vor allem mit einem Personalabbau u.a. bei den Sicherheitsbehörden verbunden war. In den letzten Jahren sei allerdings deutlich geworden, dass solche Gedanken eher einer Wunschvorstellung entsprechen. Ein schwacher Staat könne die Herausforderungen nicht in angemessener Zeit erledigen. Zwischenzeitlich werde dem mit zusätzlichem Personal bei Polizei und Justiz entgegengesteuert. Wendt lobte hier insbesondere Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maziere, der auch bei Strukturen und dem Einsatz technischer Mittel neue Akzente gesetzt habe. Pointiert bewertete er die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD. Er mahnte an, dass auf der Bundesebene vorgesehene und vereinbarte Rahmenregelungen auch in den Ländern umgesetzt werden. Recht und Gesetz seien für alle Bevölkerungsgruppen wirksam durchzusetzen.
Eine besondere Ehrung im Rahmen des Neujahrsempfanges erhielt Dieter Dünnes mit der Verleihung der Ehrennadel von CDU Westerburg und CDU Westerwald. Dr. Stephan Krempel dankte Dünnes für 28-jährige Tätigkeit im Stadtrat. Dort habe er als Teamplayer gewirkt, in den städtischen Gremien für Konsens und Harmonie geworben sowie mit Herzenswärme und Humor für ein gutes Klima in den städtischen Gremien gesorgt.

CDU-Kreisvorsitzender Dr. Andreas Nick MdB machte in seinem Schlusswort deutlich, dass Sicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt eng miteinander verbunden seien. Es gelte die Herausforderungen in Bund, Land und auf der kommunalen Ebene mit Mut und Zuversicht anzugehen.
Für den musikalischen Rahmen sorgte das Bläser-Quintett der Stadtkapelle Westerburg und der Junge Chor Hergenroth unter der Leitung von Nina Podelski.  (Text und Foto: Ulrike Preis)