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CDU Montabaur nominiert Ulrich Richter-Hopprich

thumb Ulrich Richter Hopprich KleinEdmund Schaaf wird im nächsten Jahr nicht wieder für eine Urwahl am 7. Mai 2017 für das Amt des Verbandsbürgermeisters Montabaur zur Verfügung stehen. Dies erklärte er bereits im letzten Jahre seiner Fraktion und dem Vorstand. „Ich bin der CDU dankbar, dass ich so viele Jahr als Bürgermeister in dieser großen Verbandsgemeinde aktiv die Geschicke mitgestalten konnte. Jetzt ist es aber an der Zeit, dass ein Jüngerer das Ruder übernimmt,“ erklärt Edmund Schaaf. So wurde eine Findungskommission eingesetzt, die die Bewerbungen der Kandidaten entgegennahm, prüfte und Gespräche führte. Am Ende waren es Patrick Brach (Ortsbürgermeister Nomborn) und Ulrich Richter- Hopprich (Ortsvorsitzender Montabaur), die sie als gleichwertig gut geeignete Kandidaten ins Rennen schickte. In der Mitgliederversammlung hatten dann alle die Möglichkeit, ihren Kandidaten zu wählen. 112 Mitglieder des Gemeindeverbandes Montabaur machten von ihrem Recht Gebrauch und kamen nach Niederelbert in die Dorfgemeinschaftshalle.

Beide Kandidaten stellten sich und ihre Ideen für die Verbandsgemeinde in ihren jeweiligen Reden dar. Mit einem eindeutigen Votum von 90 Stimmen, siegte der 36-jährige Verwaltungsjurist Ulrich Richter-Hopprich eindeutig und wurde damit zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. „Wir stehen hinter dir und werden zusammen mit dir in den Wahlkampf gehen,“ mit dieser Botschaft machte der CDU GV Montabaur deutlich, dass sie hinter Richter-Hopprich stehen.

Engagiert, motiviert und kurzweilig war die Bewerbungsrede von Ulrich Richter- Hopprich, der einen Tag zuvor zum zweiten Mal Vater wurde. Mit seinem Credo für das „ Gemeinsame Wohl, dass durch das Zusammenwirken von allen Ortsgemeinden, Bürgern und einer funktionierenden Verwaltung einhergeht“, machte er deutlich, dass eine Verwaltung nie nur sich selbst genügen dürfe und warb dafür, die Ideen aus den Orten in die Verwaltungs- und Ratsarbeit aufzunehmen.

Gestatten, ich bin der Neue!

Der WW-Kurier fragt, Ulrich Richter-Hopprich antwortet.

Uli, wie bist du in den Westerwald gekommen?

Meine Frau ist Lehrerin. Als ihr eine Stelle am Mons-Tabor-Gymnasium angeboten wurde, sind wir hierher gezogen. Schnell merkten wir: Das passt!

Was gefällt dir an deiner Heimat am besten?

Wir sind hier überall mit offenen Armen aufgenommen worden, auf der Arbeit, in den Vereinen und in der Nachbarschaft. Das hat uns viel Rückhalt gegeben und wir haben neue Freundschaften geschlossen.

Wie verbringst du deine Freizeit?

Am liebsten verbringe ich meine Freizeit mit meiner Familie und mit Freunden. Manchmal reicht die Zeit auch für einen Abend im Boxclub.

Politik bedeutet für mich ...

... dass ich genau dort mitgestalten will, wo ich zuhause bin!