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Christian Baldauf MdL zu Gast im Westerwald

thumb Goerg 1Innerhalb von einer Woche besuchte neben der Landes-und Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner MdL auch ihr Stellvertreter Christian Baldauf den Westerwaldkreis. Bei seinen Terminen standen die Themen Wirtschaft und Energie im Mittelpunkt.

Gabi Wieland MdL und Ralf Seekatz MdL konnten ihm in ihrem jeweiligen Wahlkreis gute und innovative Firmen zeigen, die gerne ihre Firmenphilosophie präsentierten. Neben den örtlichen Kommunalpolitikern waren einige Vertreter der Jungen Union Westerwald den gesamten Tag über dabei.

Die erste Station der Kreisbereisung war das Unternehmensgespräch mit der Firma Dr. Goerg in Bannberscheid. Besonders beeindruckt zeigten sie sich vom vielfältigen sozialen Engagement des Unternehmens auf den Philippinen und im Westerwald, zu dessen Leitprinzipien Fairness und Teamplay gehören. Angesichts der Investitionen der Firma stellte Gabi Wieland MdL fest: »Den Wert, den solche privaten Investitionen für die Gesellschaft haben, können auch die besten staatlichen Maßnahmen nicht annähernd erreichen«.

Danach ging es weiter zur Firma Zeno in Norken. Die Betriebsbesichtigung bei dem Hersteller von Zerkleinerungsmaschinen und Abfallentsorgungsanlagen hatte der CDU Gemeindeverband Bad Marienberg gemeinsam mit der JU und dem Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz organisiert. Bereits während des Rundgangs war das Thema Windenergie für die Besucher von großer Bedeutung. »Zeno ist ein gutes Beispiel für ein wachsendes Unternehmen, dass sein Ökologie- und Ökonomiebewusstsein kontinuierlich steigert, zukunftsorientierte Umweltfreundlichkeit steht hier im Vordergrund, « sagte Ralf Seekatz MdL.

Als letzte Station wurde zu einer Diskussionsrunde zum Thema »Energiewende mit Vernunft« in die Stadthalle Bad Marienberg geladen, an dem viele Vertreter der Bürgerinitiative »Windenergie Bad Marienberg« teilnahmen. Zu den Sorgen über gesundheitliche und touristische Risiken eines Ausbaus der Windenergie, die von vielen interessierten Bürgern an ihn herangetragen wurden, fand Baldauf klare Worte:

 »Ich kann nicht einfach wie die Landesregierung sagen, ich brauche bis 2030 2500 Windenergieanlagen, ohne vorher die Energiewende durchdacht zu haben. Eine Energiewende kann nur dann funktionieren, wenn ich vorher definiert habe, wie viel Energie ich in 10 oder 20 Jahren aus welchen Quellen produzieren will. Dazu gehört mehr als ein Wildwuchs an Windrädern und Photovoltaikanlagen. « Ein solcher führe nur zu einer Gefährdung der Netzstabilität. Zugleich müsse die Energiewende ökonomisch, ökologisch und sozial organisiert werden, um die Akzeptanz der Bevölkerung zu finden.

»Wer wie Sie etwas gegen den planlosen Ausbau der Landesregierung tun will, hat zwei gute Möglichkeiten: Er kann seine Stimme erheben und immer wieder auf die Fehler der aktuellen Politik hinweisen. Und er hat nächstes Jahr im März die Möglichkeit, eine andere Landesregierung in die Staatskanzlei zu bringen! «, appellierte Baldauf.

Der JU Kreisvorsitzende Marcel Kühn zog ein positives Fazit: »Wir haben spannende Einblicke in die Sorgen und Wünsche der Unternehmen und der Bürger im Westerwald erhalten. Als Junge Union werden wir zusammen mit den CDU-Verantwortlichen im kommenden Jahr dafür kämpfen, dass sie bei einer neuen Landesregierung mehr Beachtung finden «.