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CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder MdB: Werte erhalten, Globalisierung gegenüber offen zeigen, ländlichen Raum stärken

Neujahrsempfang WEB 2015Zum traditionellen 30. Neujahrsempfang hatten die Westerburger Christdemokraten eingeladen. „Zum Geist der Zeit“ sprach der rheinland-pfälzische CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder MdB. In seinem Grußwort  bezeichnete CDU-Kreisvorsitzender Dr. Andreas Nick MdB die Erhaltung der stabilen Friedensordnung in Europa, einer weltoffenen und toleranten Bundesrepublik Deutschland sowie die Bewahrung der Grundlagen für eine weitere gute wirtschaftliche Entwicklung als wesentliche Ziele für 2015. Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL gab in seinem Grußwort einen prägnanten Einblick in die aktuellen kommunalen Themenstellungen.


CDU-Ortsvorsitzender Daniel Björn Kraft konnte zum Neujahrsempfang zahlreiche Vertreter/innen des öffentlichen Lebens begrüßen. Besondere Grüße galten Landrat Achim Schwickert, Bürgermeister Gerhard Loos, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Westerwälder Kreistag Dr. Stephan Krempel, dem ehemaligen MdB Joachim Hörster, Altbürgermeister Bernhard Nink sowie dem Ehrenvorsitzenden Gerhard Krempel. Kraft erinnerte auch an den diesjährigen Leitspruch zum Neujahrsempfang, der von Albert Einstein stammt: „Wenn‘s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich auf’s Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“

CDU-Kreisvorsitzender Dr. Andreas Nick MdB hob hervor, dass mit MdB Patrick Schnieder ein Vertreter der ländlichen Räume heute in Westerburg spreche. Schnieder sei insbesondere in den Themenfeldern Verkehrsinfrastruktur und Internet engagiert. Auch im Westerwaldkreis haben diese Themen große Bedeutung.  Dr. Nick nannte ergänzend noch die ärztliche Versorgung sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wenn 2015 auch „wahlfrei“ sei, so gelte es doch die Vorbereitungen für die Landtagswahl 2016 zu treffen. Der CDU-Kreisvorsitzende kündigte dabei an, dass die Westerwälder Christdemokraten die Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz und Gabi Wieland erneut als Direktkandidaten nominieren werden.

Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL nannte für die kommunale städtische Entwicklung beispielhaft die Altstadtsanierung, die deutliche Fortschritte zeige. Mit der Aufstellung von Windrädern sei zukünftig eine stabile Einnahmequelle für den städtischen Haushalt verbunden. Engagiert warb MdL Seekatz für eine Fortführung des Ausbaues der B 255 über Langenhahn hinaus: „Die B 255 ist eine Lebensachse für den Westerwald.“

CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder MdB erinnerte in seiner Rede an die vielfältigen positiven Entwicklungen der letzten Jahre. Gerade in den letzten Tagen seien aber auch bedrückende Tatsachen deutlich geworden: Krieg, die Brutalität des Terrors sowie die Fremdenfeindlichkeit. Gerade aus seiner Erfahrung im Dreiländereck in der Eifel mit Belgien und Luxemburg werbe er für ein starkes Europa, das sich der Globalisierung stelle und seine Chance nutze. Er warb für Toleranz  (Gewährenlassen fremder Überzeugungen) bei vorhandener eigener Überzeugung. Nur dann bestehe eine Grundlage für friedliches Zusammenleben. Deutschland könne sich der Globalisierung nur in einem gemeinsamen Europa (= 7 Prozent der Weltbevölkerung) stellen. Um künftig auch nur annähernd den bisherigen Anteil von 25 Prozent des Weltinlandsproduktes und 50 Prozent der Sozialleistung erreichen zu können, sei Kooperation in Europa und mit Drittstaaten dringend erforderlich. Vorhandene Standards bei Demokratie, bei Wirtschaft und Arbeit sowie der Umwelt sollten erhalten bleiben.

Der ländliche Raum müsse, so MdB Patrick Schnieder,  für den Wettbewerb fit gemacht bzw. erhalten werden. Hierzu gehöre die Mobilität von Personen, Gütern und Daten. Das Internet müsse die Teilhabe aller ermöglichen.  Hier könnten nicht nur wirtschaftliche Interessen der Anbieter allein entscheiden. Eine flächendeckende Versorgung in guter Übertragungsqualität  sei anzustreben, damit Heimat auch im ländlichen Raum liebens- und lebenswert erhalten bleibe.

Stadtratsfraktionsvorsitzender  Herbert Schmitz dankte Patrick Schnieder MdB für die „Gedanken zum Geist der Zeit“. In der Rede sei einiges an Perspektiven für die Zukunft und zum Nachdenken enthalten gewesen, gleichzeitig sei  aber auch die Bodenhaftung des Referenten aus seinen Erfahrungen als hauptamtlicher Bürgermeister deutlich geworden. Schmitz überreichte Schnieder als Dankeschön einen Präsentkorb mit Westerwälder Erzeugnissen. Für die musikalische Umrahmung sorgte in bewährter Weise Solist Hans Albert Demer.