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Ärztliche Versorgung sicherstellen Drucken E-Mail

Die zukünftige ärztliche Versorgung im ländlichen Raum soll auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion Thema einer Anhörung im Westerwälder Kreistag werden. Bereits im Frühjahr 2011 hatte die Fraktion in Gesprächen mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie Ärzteschaft und Trägern der heimischen Krankenhäuser die aktuelle Lage diskutiert.

Die Rahmenbedingungen werden, so CDU-Fraktionsvorsitzender Werner Daum, in hohem Maße durch Entscheidungen auf Bundes- und Länderebene beeinflusst. Dennoch wolle die CDU nichts unversucht lassen, um durch lokale Initiativen auch für die Zukunft eine zufriedenstellende ärztliche Versorgung im Westerwaldkreis sicherzustellen. Im Dialog vor allem mit der Kreisärzteschaft und den Krankenhausträgern sollen die Auswirkungen der demographischen Entwicklung (Nachwuchs- und Altersprognose) erörtert und Initiativen zum Gegensteuern beraten werden.

Werner Daum: "Eine gute ambulante ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen muss erhalten und gestärkt werden. Neben von Bundes- und Landesseite angebotenen Anreizen und finanziellen Unterstützungen, die es Ärzten erleichtern, sich in ländlichen oder strukturschwachen Regionen niederzulassen, sollen auch kommunale Initiativen hinzugefügt werden. Dies kommt unmittelbar den Menschen im Westerwaldkreis zugute, denn für sie verbessert sich die medizinische Versorgung." Eine gute ärztliche Versorgung sei auch eine wirksame Maßnahme, um Landflucht zu stoppen.

Hausärztinnen und Hausärzte sind häufig die ersten Ansprechpartner für die Menschen in gesundheitlichen Fragen. Sie genießen das Vertrauen ihrer Patientinnen und Patienten. Es sei kein Zufall, dass Umfragen immer wieder auch das hohe Ansehen der Ärztinnen und Ärzte in der Bevölkerung bestätigen. Gerade im ländlichen Raum sollten sich für junge Hausärztinnen und Hausärzte gute Zukunftsperspektiven eröffnen.

Möglichkeiten lokaler Initiativen und Unterstützungsmöglichkeiten sieht die CDU-Kreistagsfraktion u. a. bei der ärztlichen Fort- und Weiterbildung, bei der Ansiedlung von Fach- und Hausärzten, der Vermittlung eines realistischen Berufsbildes in den weiterführenden Schulen sowie der Benennung eines zentralen Ansprechpartners für ansiedlungswillige Ärztinnen und Ärzte.

 
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