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Dr. Andreas Nick geht auf Tour durch 100 Orte

Von Tür zu Tür durch Bannberscheid.Mit einer Tour durch 100 Orte im Wahlkreis 205 (Montabaur) hat CDU-Direktkandidat Andreas Nick die nächste Phase des Bundestagswahlkampfs eingeläutet. Beim Start der Tour in Bannberscheid zeigte sich der 46-Jährige zuversichtlich, nach dem 22. September in Berlin die Nachfolge des langjährigen Wahlkreisabgeordneten Joachim Hörster anzutreten.

Rechnet man die Sommerferien heraus, sind es noch knapp 100 Tage bis zur Wahl zum 18. Deutschen Bundestag. Diese Zeit will Andreas Nick nutzen, um sich in 100 Orten der 15 Verbandsgemeinden (VGs) seines Wahlkreises bekannter zu machen. In den zehn VGs des Westerwaldkreises kenne man ihn seit 1998 als Mitglied des Kreistages und stellvertretenden CDU-Vorsitzenden der VG Montabaur, so Nick. In den fünf VGs des Rhein-Lahn-Kreises (Diez, Hahnstätten, Katzenelnbogen, Nassau und Nastätten) habe er jedoch noch Defizite auszugleichen.

Doch nicht nur um die Vorstellung der eigenen Person gehe es ihm bei der Tour von Haustür zu Haustür, für die er sich pro Gemeinde gut zwei Stunden Zeit nehmen will. Bei den Menschen vor Ort erfahre er auch viel über die Region und die Themen, die die Wähler bewegen. Diese Erfahrung habe er nach seiner Nominierung auch schon bei den Antrittsbesuchen als CDU-Kandidat bei den 15 VG-Bürgermeistern sowie bei vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen gemacht.

Zwar ist Nick auch in den sozialen Netzwerken aktiv, twittert fleißig, setzt Kommentare auf Facebook sowie auf seinem Internetauftritt ab und interagiert dort virtuell mit den Wählern. Doch das persönliche Gespräch könne die moderne Technik nicht ersetzen.

Übergreifend sieht er seinen Auftrag darin, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen für die Menschen schafft: "Das heißt umfassender Zugang zu Lebenschancen aller Art", sagt Andreas Nick. In den Regionen Westerwald und Rhein-Lahn seien dies vor allen Bildungschancen und die Verbesserung der Infrastruktur bei Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Diese Aufgaben seien vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung eine große Herausforderung. Auch bei den ersten Gesprächen mit Wählern in Bannberscheid stehen die Versorgung vor Ort und die Unterstützung der Vereine im Vordergrund. Schneller Zugang zum Internet müsse auch in kleinen Orten selbstverständlich werden, so Nick, um dezentrale Arbeitsplätze zu schaffen. Ohne ausreichende Bandbreite könnten weder Gewerbegebiete ausgewiesen noch Freiberufler angeworben werden. Ebenso wichtig sei der Ausbau schneller Autobahnanbindungen.

Enden soll die Tour kurz vorm Wahltag in Heiligenroth, wo Andreas Nick aufgewachsen ist. Auf die Frage, wie viele Stimmen er sich erhofft, antwortet er zunächst scherzhaft: "Jedenfalls mehr als alle anderen Kandidaten." Nach kurzem Nachdenken ergänzt er: "40 Prozent plus X sollten drin sein."

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Aus dem Werdegang des Kandidaten: Dr. Andreas Nick wurde 1967 in Koblenz geboren, ist in Heiligenroth aufgewachsen und wohnt in Montabaur. Seine Partnerin arbeitet als Beamtin in Bonn. Sein Abitur hat er 1986 am Mons Tabor Gymnasium in Montabaur gemacht. Nach dem Wirtschaftsstudium an der WHU in Vallendar war er zunächst Hochschulassistent am Lehrstuhl für Finanz- und Bankmanagement. Danach hat er mehr als 15 Jahre in Frankfurt als Berater bei Banken gearbeitet. 2012 wurde Nick zum Professor an der Frankfurt School of Finance & Management berufen. Politisch war er von 1991 bis 1995 als Kreisvorsitzender der Jungen Union Westerwald aktiv. Seit 1998 gehört er dem Kreistag an. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU in der VG Montabaur. Privat liebt er lange Spaziergänge und drückt die Daumen für die Eintracht Frankfurt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.dr-andreas.nick.de

Andreas Jöckel, Westerwälder Zeitung vom 10.05.2013

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Der Christdemokrat Andreas Nick (rechts) geht mit Ortsbürgermeister Gerhard Hommrich (Mitte) von Tür zu Tür durch Bannberscheid, um sich den Wählern als Bundestagskandidat vorzustellen. Hundert Orte will Nick im Wahlkreis besuchen. Foto: Andreas Jöckel