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Westerwälder Christdemokraten entscheiden über Wahlprogramm und Kandidatenliste für die Kreistagswahl

thumb Krempel Tagespräsidiumthumb Teilnehmer 02In einer mit knapp 200 Teilnehmern sehr gut besuchten Mitgliederversammlung haben die Westerwälder Christdemokraten ihr Programm für die Kreistagswahl am 26. Mai 2019 beraten und beschlossen. Entschieden wurde auch über das personelle Angebot an die Wählerinnen und Wähler. Landrat Achim Schwickert, Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel, die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Jenny Groß und Dr. Kai Müller, CDU-Kreisvorsitzender Dr. Andreas Nick MdB und die JU-Kreisvorsitzende Frederike Schroer bilden das Spitzenteam.

CDU-Kreisvorsitzender Dr. Andreas Nick MdB blickte in seiner Begrüßung auf die letzten Monate seit der Kreismitgliederversammlung in Höhr-Grenzhausen zurück. Die CDU habe sich in dieser Zeit als lebendige Volkspartei gezeigt. Mit Annegret Kramp-Karrenbauer sei eine Parteivorsitzende gewählt worden, die auch die gesamte Breite der CDU als Volkspartei darstellen könne. Auf der kommunalen Ebene gelte es, das gute Miteinander der demokratischen Parteien und Wählergruppen zu erhalten. „Wir sind im fairen Wettstreit um die besseren Lösungen und treten gemeinsam extremen Gruppierungen entgegen.“

CDU-Europakandidat und Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL machte in seinem Grußwort deutlich, dass auch die Kommunen ein handlungsfähiges Europa benötigen. Nur eine breite bürgerliche Mehrheit könne auch zukünftig in einem geordneten Verfahren den Regionen Strukturmittel zukommen lassen. Diese seien für die Entwicklung des ländlichen Raumes auch weiterhin notwendig.

Starkes inhaltliches Angebot
CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel schätzt die Stimmung im Westerwald als gut ein. Der Westerwaldkreis sei wirtschaftlich stark. Die Menschen leben in einer attraktiven Landschaft und einer intakten Natur. Als Raum zwischen den Ballungsgebieten sei das Leben im ländlichen Raum auch noch finanzierbar. Die Begriffe „Landschaft, Leistung, Leute“ seien prägend für den Westerwald. Die CDU bekenne sich zur politischen Verantwortung für diesen Kreis. Krempel: „Wir können es, wir haben es bewiesen und wir wollen auch weiter Verantwortung übernehmen.“

In seiner Rede zeichnete Krempel das Bild der CDU als der Westerwaldpartei. Im Dialog mit der Bevölkerung werde die Kommunalkompetenz der Christdemokraten deutlich. Programmatisch setze die CDU auf Solide Finanzen mit weiterem Schuldenabbau und auf die Kommunale Partnerschaft in der Kommunalen Familie. Den Kommunen müsse finanziell die Luft zum Atmen erhalten bleiben. Der Kreis reiche Förderprogramme von Bund sowie Land durch und habe „keine klebrigen Hände“. Die kommunale Familie begreife sich auch als Solidargemeinschaft u.a. bei der vom Land angegangenen Abstufung von Kreisstraßen.    
Es gelte eine leistungsfähige Infrastruktur zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der Straßenbau sei auch in Zukunft wichtig, die digitale Versorgung mit elektronischen Straßen (Breitbandversorgung) müsse weiter vorangetrieben werden. Die CDU erkenne aber auch Zukunftstrends: Digitalisierung, Demographie, Zukunft der Dörfer, veränderte Mobilität oder auch die Ärztliche Versorgung und Pflege vor Ort.

Die Bildungsvielfalt im Landkreis soll durch gut ausgestattete Schulen, einer Vielfalt an Schulträgern und den Wahlmöglichkeiten der Eltern erhalten bleiben. Eine leistungsfähige Berufsbildung sowie der Erhalt der Förderschulen sind weitere Programmpunkte.
Die Wirtschaft bezeichnete Krempel als Rückgrat der Gesellschaft. Es gelte den Mittelstand weiter zu fördern und als attraktive Region für Fachkräfte nach außen aufzutreten. Hierzu gehöre auch eine gute Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Die Verwaltung müsse als Dienstleister und Helfer für Betriebe partnerschaftlich bereitstehen.

Überzeugendes personelles Angebot
Auch personell sieht CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel die Westerwälder Christdemokraten gut gerüstet. Die Kreistagsfraktion sei Teil und Aktivzelle der Partei. Es gebe eine gute Zusammenarbeit mit dem CDU-Kreisvorstand sowie ein gutes Zusammenspiel mit Landrat Achim Schwickert. Die CDU sehe die Kommunalwahl als Herausforderung mit neuer Konkurrenz. Die CDU werde weiter der Aktivposten im Kreistag sein. Dem Wähler müsse deutlich gemacht werden, dass die AFD ohne kommunales Konzept sei. Die CDU habe ein attraktives personelles Angebot an die Wähler zu machen. Eine gute Mischung aus jung/alt, aus dem Norden und Süden, erfahrenen Kommunalpolitikern und neuen Talenten sowie Frauen und Männern. Die CDU kämpfe um die politische Mehrheit, um den Westerwald auch in den nächsten Jahren weiter voranzubringen.

In einer Talkrunde unter Moderation des CDU-Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Westerburg, Markus Hof, stellten Klaus Lütkefedder, Jenny Groß, Dr. Kai Müller und Karl-Heinz Boll wesentliche Kernpunkte des Wahlprogrammes vor.


Landrat Achim Schwickert als Spitzenkandidat
Landrat Achim Schwickert erläuterte in einer eindrucksvollen Rede seine Beweggründe sich als Nr. 1 der CDU-Kreistagsliste zur Verfügung zu stellen: „Ich weiß, wo ich herkomme und weshalb ich Landrat bin.“ Er sprach die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der CDU-Kreistagsfraktion an. Mit seiner Kandidatur wolle er deutlich machen, dass er auch zukünftig als Christdemokrat zusammen an einem Strang ziehe. „Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, dass es zuhause im Westerwaldkreis stimmt und unsere Region sich gut weiterentwickeln kann.“

In großem Einvernehmen stimmten die Christdemokraten dann über die einzelnen Plätze der Kreistagsliste ab.

pdfCDU-Kreistagsliste-Westerwald-2019.pdf