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Kreisparteitag in Dreikirchen - Nick mit 94% im Amt bestätigt!

thumb GruppenfotoAuf dem jüngsten Kreisparteitag, der in der Mehrzweckhalle in Dreikirchen stattfand, wählten die Westerwälder Christdemokraten ihren neuen Kreisvorstand. Alle zwei Jahre stehen die turnusgemäßen Vorstandsneuwahlen an und alle Mitglieder können ihre Stimme abgeben. Dr. Andreas Nick MdB, der amtierende Kreisvorsitzende, stellte sich zum dritten Mal dem Votum der Mitglieder. In seiner Rede blickte Dr. Andreas Nick auf die letzten beiden Jahre des CDU Kreisvorstandes zurück und machte deutlich, dass die CDU im Westerwald stets für eine solide Kommunalpolitik stehe. Dies bewies auch die vergangene „kleinen Kommunalwahl“ im Mai 2017. Mit Landrat Achim Schwickert, Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder in Wallmerod und den beiden neugewählten kommunalen Spitzen, Stefan Leukel als Stadtbürgermeister von Hachenburg und Ulrich Richter-Hopprich als neuer Verbandsbürgermeister konnten sehr gute und überzeugende Ergebnisse erzielt werden. „Wir haben mit den richtigen Kandidaten und Themen bei den Menschen geworben und wurden mit großartigen Ergebnissen ausgestattet. Dies macht Mut und zeigt, worauf wir uns für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 einstellen müssen.“ Im Herbst erfolge ein inhaltlicher Parteitag, der das Kommunalwahlprogramm vorbereite und im Januar werden dann die personellen Weichen für die Listen gestellt.

Neben den kommunalen Themen sprach er auch in einer sehr spannenden Zeit über die Asylthematik, die aktuell die Union auf Bundesebene massiv beschäftige und er bekomme auch vor Ort mit, dass die Asyl- und Flüchtlingsfrage kontrovers diskutiert werde. „Es ist der Auftrag von CDU und CSU, dass wir gemeinsam eine Lösung finden, die sowohl innerhalb von Deutschland als auch europäisch tragfähig ist. Hier können und werden wir es nicht erlauben, dass mit Nebelkerzen Entscheidungen getroffen werden,“ erklärte Dr. Andreas Nick. Mit Blick auf die vergangene Bundestagswahl im September letzten Jahres bedankte er sich bei allen aktiven Wahlkämpfern, „Ohne mein Team, sämtliche Unterstützer bei den zahlreichen Haustürbesuchen im gesamten Wahlkreis, wäre der Wahlkampf und mein persönliches Erststimmenergebnis mit 43,3% im Kreis nicht so erfolgreich ausgefallen.“ Gleichzeitig machte Nick in seiner Rede auch deutlich, dass die Union mit dem Ergebnis der Bundestagswahl nicht zufrieden sein könne. Noch bis Ende August habe man aufgrund der Umfragewerte von einem deutlich besseren Ausgang ausgehen können. Auch die sich anschließenden langatmigen Koalitionsgespräche verliefen nicht so, wie es sich die Union erhoffte. „Die FDP im Bund hat sich der Verantwortung entzogen und Christian Lindner hat es vorgezogen, sich nicht den Herausforderungen für Deutschland zu stellen. Aus FDP Kreisen weiß ich, dass diese gerne die Regierungsverantwortung mit uns übernommen hätten. Aber FDP Chef Linder zog den Abbruch der Gespräche vor.
Nicks Engagement und seine Arbeit wurden von den 122 Mitgliedern, die am Kreisparteitag teilnahmen, mit 94% Zustimmung der Stimmen honoriert.
Zu seinen Stellvertretern wurden Jenny Groß, Dr. Anke Roth, Johannes Kempf und Gerrit Müller gewählt. Alle vier wurden in ihren Ämtern bestätigt, ebenso der Kreisschatzmeister, Dr. Kai Müller. Zusammen mit den gewählten Beisitzern wird der neu gewählte Kreisvorstand die Kommunalwahl in den Blick nehmen und weiter für die Belange des Westerwaldes eintreten.
Im weiteren Verlauf des vierstündigen Parteitages sprachen auch der Bezirksvorsitzende Dr. Adi Weiland, Landrat Achim Schwickert, Bürgermeister Klaus Lütkefedder und Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel ihre Grußworte und zollten dem Kreisvorstand ihre Anerkennung und Unterstützung zu in ihrer Arbeit.
Gastredner war der Fraktionsvorsitzender der rheinland-pfälzischen CDU und Bezirksvorsitzender von Rheinhessen-Pfalz, Christian Baldauf. In einer engagierten, sachlichen und fundierten Rede kam er auch zur Asylfrage, die sich in der jüngsten Sitzung des Landtages auch stellte. Aufgrund nichtexistierender Residenzpflicht sind 82 Prozent der Intensivstraftäter in Rheinland-Pfalz untergetaucht. Er zeigte auch kein Verständnis dafür, dass abgelehnte Asylbewerber, die ausreisen, wieder einreisen dürfen. Baldauf vertrat die Meinung, dass eine vorübergehende nationale Lösung erfolgen könne, jedoch europäische oder bilaterale Lösungen am Ende stehen müssen.
Am Ende des Parteitages bedankte sich der wiedergewählte Dr. Andreas Nick MdB bei den Mitgliedern und mit dem Lied der Deutschen wurde der Kreisparteitag traditionell beendet