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Alfons Giebeler weiter an der Spitze des Gemeindeverbandes Rennerod

thumb GV Rennerod neuer Vorstand 2018Der Ortsbürgermeister von Irmtraut und 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Rennerod wurde in der Mitgliederversammlung von allen Anwesenden wiedergewählt. Ebenso wurden die beiden Stellvertreter Paula-Maria Maaß und Günter Göbel in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden gewählt: Volker Abel (Westernohe), Gernot Brück ( Nister-Möhrendorf), Robert Fischbach,(Stein-Neukirch), Markus Kämpf (Rennerod), Mathias Müller (Irmtraut), Dr. Roland Schäfer, (Liebenscheid-Löhnfeld) , Florian Schmiedl (Seck), Gerd Schilling (Hellenhahn-Schellenberg) und Klaus-Dieter Schnorr (Elsoff).
Dem Vorstand gehören kraft Amtes Bürgermeister Gerrit Müller und Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Stinner an. Zu Kassenprüfern wurden Klaus Müller (Westernohe) und Willibald Bär (Hellenhahn-Schellenberg) bestellt.
Alfons Giebeler verwies in seinem Geschäftsbericht auf die guten Ergebnisse der CDU im Bereich der VG Rennerod bei der Landtagswahl und Bundestagswahl. Er dankte den Mitgliedern für den aktiven Einsatz bei den Infoständen und hob das hervorragende Ergebnis des erstmals für die VG Rennerod kandidierenden Parteifreundes Michael Wäschenbach hervor. Auf kommunaler Ebene sei die CDU unter Bürgermeister Gerrit Müller weiterhin sehr erfolgreich. Er lobte die stets gute Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Fraktion und dem CDU-Gemeindeverband.
Landrat Achim Schwickert ging in seinem Referat auf die aktuellen Probleme beim kommunalen Finanzausgleich ein. Er beklagte, dass die Landesregierung 132 Millionen Euro von den Landkreisen zu Gunsten der Städte verschieben wolle. Dies treffe den Westerwaldkreis, der durch seine Ausgabendisziplin landesweit sehr gut dastehe, sehr hart. Letztlich müssten die Westerwälder Gemeinden die Zeche bezahlen.
Ein weiterer Kritikpunkt war die Behandlung des Kreisstraßenbaus durch die Landesregierung. Hier hat das Land die Bezuschussung von 65 auf 60 % gesenkt. Darüber hinaus will das Land Kreisstraßen, die eine aus Sicht des Landesbetriebs Mobilität (LBM) untergeordnete Bedeutung haben, künftig nur noch fördern, wenn sich der Landkreis rechtsverbindlich verpflichtet, die Kreisstraßen sodann in Gemeindestraßen abzustufen. Die Straßen würden dann den Ortsgemeinden mit allen Rechts- und Finanzfolgen übertragen (Straßenbaulast, Sanierung und Instandhaltung, Winterdienst etc.). In der VG Rennerod wäre davon aktuell die Kreisstraße von Stein-Neukirch nach Salzburg betroffen. Sowohl Landrat Schwickert als auch Bürgermeister Müller kritisierten die Pläne der Landesregierung aufs Schärfste und verwiesen auf die finanziellen Folgen für die betroffenen Gemeinden.
Der Wegfall direkter Verbindungen wirke sich auch negativ auf den Einsatz der Feuerwehren, den Schul- und Kindergartentransport aus.
Der wiedergewählte Vorsitzende Alfons Giebeler dankte in seinem Schlusswort Landrat Achim Schwickert für seinen beispielhaften Einsatz für die kommunale Familie,  insbesondere für die Ortsgemeinden. Sowohl auf Kreis- wie auch auf Verbandsgemeineebene gehe die CDU selbstbewusst in den Kommunalwahlkampf 2019 und hoffe, dass die Wählerinnen und Wähler die gute Arbeit der CDU in der laufenden Wahlperiode belohnen werde.