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Gesprächsrunde der CDU-Kreistagsfraktion: Jugendliche zu Gespräch und Mitarbeit ermuntert

thumb Jugendpfleger WWEin vielfältiges Bild ergibt die im Westerwaldkreis aktuell von kommunaler Seite gestaltete Jugendarbeit. Dies wurde bei einer gut besuchten Gesprächsrunde der CDU-Kreistagsfraktion im Jugendzentrum Zweite Heimat in Höhr-Grenzhausen deutlich, die der Fragestellung „Jugend im Westerwald – was sind die Erwartungen und Wünsche?“ nachging.

Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel konnte hierzu Gesprächspartner aus den Westerwälder Jugendzentren, dem Jugendforum Höhr-Grenzhausen sowie Politiker aus Bund (MdB Andreas Nick), dem Land (Landtagsabgeordnete Gabi Wieland und Josef Doetsch) und der kommunalen Ebene (u.a. Landrat Achim Schwickert, Bürgermeister Tilo Becker) begrüßen.

Werner Bayer, langjähriger Chef des Jugendzentrums Zweite Heimat, seine Mitarbeiter/innen und Bürgermeister Tilo Becker stellten die vielfältigen generationenübergreifenden Angebote innerhalb der Verbandsgemeinde dar. Hierbei waren auch eine Reihe von niedrigschwelligen Angeboten vorhanden, um mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Neu erprobt wird das vom Jugendzentrum unterstützte Jugendforum. Alexander Kouril, Lisa Gnoss, Dustin Grieß und Lisa Vollmer stellten erste Schritte und künftige Vorhaben dar. Kontakte werden oft über die bisherige Arbeit in den Schülervertretungen geknüpft. Die engagierten Jugendlichen sind bereit Verantwortung zu übernehmen und wollen Demokratie in der Praxis gestalten und erleben.

Landrat Achim Schwickert fragte nach, ob die auch von der Politik angeregte Beteiligung der Jugendlichen an Entscheidungen überhaupt zu Stande kommt. Als konkretes Beispiel nannte er den Umbau des Schulzentrums Höhr-Grenzhausen. Die Jugendlichen wussten zwar, dass das schon Mal in den Gremien ein Thema war. Von einer konkreten Beteiligung war ihnen aber nichts bekannt.  Jugendliche und Politiker stellten gemeinsam fest, dass zum Beispiel die Mitschüler die Aufgaben ihrer Schülervertretung oft leider selbst nicht ernst genug nehmen.

Die auf Verbandgemeindeebene tätigen Jugendpfleger Achim Opper (VG Ransbach-Baumbach), Olaf Neumann (VG Selters) und Marion Schmidtke (VG Wallmerod) stellten ihre Aktivitäten auf Verbandsgemeindeebene dar. Die Angebote sind auf die lokalen Verhältnisse abgestimmt. Sowohl in personeller Hinsicht (haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter) als auch in den jeweiligen räumlichen Verhältnissen sind Unterschiede vorhanden, die aber auch Vielfalt ermöglichen. Für Jugend und Familien wurden gerade in den letzten Jahren zusätzliche Möglichkeiten bei der Ferienbetreuung erarbeitet.

Kreisjugendpflegerin Tamara Bürck berichtete über das Angebot auf Kreisebene, das mit den Orts- und Verbandsgemeinden gut vernetzt ist. Oft richten sich die Angebote nicht nur an Jugendliche, sondern sind generationenübergreifend angelegt. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel sprach abschließend nochmals den Wunsch aus, dass Jugendliche die auf der lokalen Ebene verantwortlichen Kommunalpolitiker ohne Hemmungen ansprechen: „Nur wenn man ins Gespräch kommt, kann sich was verändern, kann man was bewirken.“
Vorschlag Bildunterzeile: Kommunalpolitiker diskutierten über Jugendarbeit im Westerwald