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Tourismus-Offensive 2020 vom Westwälder Kreistag beschlossen

Auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion hat der Kreistag beschlossen den Radtourismus als Schwerpunkt im Tourismusangebot des Westerwaldes weiter auszubauen. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel machte deutlich: „Das ist für den Westerwald eine Chance und eine Herausforderung zugleich. Denn die Biker, das sagen unisono alle Fachleute, wollen nicht nur stupide von A nach B zurück fahren, sie erwarten ein Raderlebnis, sie erwarten perfekten Service und sie erwarten attraktive ausgewiesene Radwege.“

Krempel wies darauf hin dass in den Gemeinden und Verbandsgemeinden bereits viel bewegt wurde. „Es gibt Regionen, die schon heute tolle Fahrradrouten ausgewiesen haben, perfekt ausgeschildert und mit Flyern beworben, es gibt schon heute fahrradfreundliche Hotels und Gaststätten, Gemeinden mit E-Bike-Ladestationen und Fahrradverleih. Aber nichts, das wissen wir, ist so gut, dass wir es nicht noch verbessern könnten und wenn wir rechtzeitig auf den Trend zum Radurlaub und zum Freizeitsport reagieren wollen, dann müssen alle mithelfen, Gastronomie, Gemeinden, Verbandsgemeinden und Kreis und am besten alle gemeinsam und nicht gegen- oder nebeneinander.“

Als Fortsetzung der Kreisinitiative Radweg WW1 sollen in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 20 Radrundwege eingerichtet werden. „Ganz bewusst haben diese Initiative bis 2020 geplant,“ so Krempel, „um deutlich zu machen, dass es nicht um einmalige Showaktionen, sondern um eine langfristig angelegte Strategie handelt, wir brauchen kein Strohfeuer, wir wollen lieber einen Flächenbrand.

Nach unserer Vorstellung soll dies alles über den Westerwald-Tourist-Service organisiert werden, natürlich haben wir auch vorher dort abgefragt, was machbar ist. Dies alles soll von Start- und Endpunkten nach Möglichkeit an den WW1 angebunden werden und es soll – das ist uns ganz wichtig – mit dem Streckennetz der Verbandsgemeinden harmonisiert werden. Gerade das Kreisprogramm bietet aber auch die Chance, über die Grenzen der Verbandsgemeinden hinaus Rundwege zu planen, sicher eine sinnvolle Ergänzung.

Wir wissen genau, mit der Einrichtung der Strecken ist es nicht getan, sondern dass dies auch bedeutet, dass diese Strecken anschließend gepflegt, gewartet, unterhalten werden müssen. Ebenso wie beim WW1 werden wir dies weder vernachlässigen noch den Verbandsgemeinden aufdrücken. Wer A sagt, muss auch B sagen, wer den Radtourismus fördern will, muss auch dauerhaft Mittel hierfür zur Verfügung stellen, da sind wir uns sehr unserer Verantwortung bewusst.

Wir sind aber sicher, das ist dauerhaft gut angelegtes Geld. Aktivurlaub, das sagen alle Fachleute ist immer mehr eine Kombination von Wander- und Radurlaub, hier darf und wird der Westerwald die Entwicklung nicht verschlafen. Wir dürfen aber auch laut sagen: Infrastruktur für Fahrradfahrer ist auch ein wichtiger Beitrag für den Freizeitwert und damit die Lebensqualität in unsere Region, für die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises.“