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Julia Klöckner in Westerburg zu Besuch - Das Bürgerforum machte Halt im Westerwald

thumb Julia in Westerburg„Ich bin gerne im Land unterwegs, erzähle von meiner Arbeit, berichte von unseren Vorstellungen, was in der Landespolitik anders laufen sollte und höre zu, was mir die Bürger zu sagen haben. Landauf und landab haben die Menschen Erwartungen an die Landespolitik. Davon mache ich mir ein Bild“, betont Julia Klöckner bei ihrer Begrüßung in der vollen Stadthalle Westerburg. Dort hatten sich bei bestem Sommerwetter 300 interessierte Gäste eingefunden, die mit Julia Klöckner MdL in einen lockeren Austausch treten wollten.

Zuvor begrüßte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL die Besucher und freute sich, dass Julia Klöckner sich zuvor ins Goldene Buch der Stadt eintrug. „Wir haben hier auch ein großes Schulzentrum, welches oft über Unterrichtsausfall und Probleme mit der personellen Versorgung klagt, dass muss ab dem 13. März 2016 ein Ende haben,“ betonte Seekatz. Seine Landtagskollegin Gabi Wieland unterstützte diese Thematik und sie machte noch einmal deutlich, wie verschuldet unser Land ist. “8.200 Euro Schulden hat jeder Einwohner von Rheinland-Pfalz im Jahr 2013 gehabt. Nur in den finanzschwachen Ländern Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und dem Saarland sind es noch mehr, das bestätigte auch der Landesrechnungshofbericht,“ so Wieland. Wer nicht solide haushaltet und Geld ausgibt, dass er nicht besitzt, kann nicht länger regieren. Damit werde den künftigen Generationen nachhaltig weiter geschadet.

Die Landes- und Fraktionsvorsitzende berichtete von ihren Ideen für ein besseres Rheinland-Pfalz, wenn sie im März 2016 als neue Ministerpräsidentin gewählt wird. Die vielen Gäste hatten Fragen zu vielfältigen lokalen, landesweiten und europapolitischen Themen. „Beim Bürgerforum darf jeder seine Meinung sagen und bekommt eine Antwort. Die intensiven Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern sind sehr wichtig“, betont Julia Klöckner. Auch eine Schulklasse der BBS in Westerburg war zu Gast und diskutierte mit Julia Klöckner über die aktuelle Flüchtlingspolitik.

„Die Bürger wollen mehr Unterstützung für ein gutes Leben in den Dörfern und Städten. Wir Christdemokraten setzen auf Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Land. Die Digitalisierung und das schnelle Internet spielen eine Rolle, auch das Thema Bildungsqualität, verlässliche Unterrichtsversorgung oder die flächendeckende Arztversorgung.“ Es könne nicht sein, dass junge Lehrer wie Leiharbeiter behandelt werden. Wer am 1. Mai für bessere Arbeitsbedingungen demonstriere und selbst ein schlechter Arbeitgeber sei, der könne nicht ehrlich regieren.
Ebenso wolle sie sich mit ihrer CDU-Landtagsfraktion für den Ausbau der Infrastruktur im Land stark machen. „Es kann nicht sein, dass die B255 bei Ihnen im Kreis nicht weiter ausgebaut wird, weil die Landes-SPD es schlicht nicht schafft, diese notwendige Verkehrsachse beim aktuellen Verfahren des Bundesverkehrswegeplans zu melden“, moniert Julia Klöckner MdL unter zustimmendem Applaus.

„Vieles von dem, was die Menschen an mich herantragen, werde ich in meine Arbeit in Mainz einfließen lassen“, so Julia Klöckner. Die nächsten 8 Monate werden eine intensive und spannende Zeit, in der wir alle zusammenarbeiten müssen, damit nach 25 Jahren rot-grüner Regierung ein Wechsel erfolgen kann.

„Wer für prekäre Arbeitsverhältnisse von Lehrern sorgt, nicht genügend Personal in der Inneren Sicherheit einstellt und der Meinung ist, wie die Bildungsministerin Frau Reiß, dass Kinder besser in einer Kita statt bei den Eltern aufgehoben sind, der sollte dringend abgewählt werden,“ unterstrich die stellvertretende Kreisvorsitzende Jenny Groß am Ende der Veranstaltung. Damit die Zeit bis zum 13. März auch kulinarisch mit kleinem Aufwand etwas Großes werden kann, wurde Julia Klöckner ein Original Westerwälder Kochbuch überreicht.