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„70 ist das neue 50!“ - Jens Spahn MdB diskutierte über Politik von morgen -Offene Diskussionsrunde mit aktuellen und zukunftsgewandten Themen-

thumb Spahn Wirges1 „Schaue ich mir die heutige Gesellschaft und bedenke, dass Kinder, die heute zur Welt kommen, mit großer Wahrscheinlichkeit an die 90 Jahre und älter werden, so kann festgehalten werden, dass 70 das neue 50 ist,“ so begrüßte Jens Spahn MdB und zukünftigen Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesfinanzministeriums die zahlreichen Besucher der Veranstaltung „Politik für morgen – heute gestalten“ im Hotel „Paffhausen“. Hierzu konnte der CDU Kreisvorsitzende Dr. Andreas Nick MdB seinen Kollegen als kompetenten Ansprechpartner gewinnen, da er im Präsidium der Bundestagsfraktion sitzt und zudem stellvertretender Vorsitzender der Kommission „Meine CDU 2017“ ist.

Nicht nur die CDU, auch alle weiteren Parteien in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen, denen es sich heute offen und mit klugen Ideen zu stellen gilt. Diesen Anspruch hat die CDU und konnte dies mit ihrer offenen Diskussionsrunde rund um aktuelle politische Themen sowie neue Wege in der politischen Kultur und Organisation zum Ausdruck bringen. "Wir wollen die CDU in einigen Fragen neu aufstellen - aber nicht den Aufstand proben" so Spahn, der bei seinem Vortrag auf die Mitgliederstruktur der Partei einging und feststellte, dass über 30 % der Neumitglieder heutzutage online eintreten. Die Bedeutung des Mediums Internet sei wichtiger denn je und werde gerade künftig einen großen Stellenwert im Leben der Menschen einnehmen. Der Digitalisierungstrend werde sich gewiss fortsetzen und auch nicht vor einem Wandel in den Einkaufsmöglichkeiten von Lebensmitteln halt machen. „Käse per Mausklick, dass wird in Zukunft Normalität sein. Unsere Gesellschaft ist im Wandel und davor dürfen wir die Augen nicht schließen, sondern auch innerhalb der Partei handeln“, erklärt Jens Spahn MdB.

Auch wurde von ihm die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland beleuchtet sowie das breit diskutierte Thema der „Ehe für alle“. „Beides sind Themen, zu denen wir Antworten finden müssen. Verantwortung zu übernehmen füreinander ist ein ureigener konservativer Wert, wieso sollen wir uns dem widersetzten? Ehe ist Verbindlichkeit und Einstehen für den anderen, auch in schweren Zeiten,“ sagt Spahn MdB und machte dies an vielen Beispielen deutlich. Auch in der Diskussionsrunde mit den Gäste wurde deutlich, dass der Begriff „Homo-Ehe“ dringend geändert werden müsse. Dies führe unweigerlich zu einer Stigmatisierung, die keiner wolle, der dieses Thema ernsthaft betrachte. Bei der Flüchtlingsdebatte müsse man dafür Sorge tragen, dass die Menschen hier gut integriert werden. Besonders Familien könne man sehr gut in die kommunale Gesellschaft einbinden. „Freuen wir uns, dass wir durch sie junge Menschen in unserem Land haben, die hier aufwachsen und arbeiten, Fachkräfte sind von unschätzbarem Wert,“ erklärt Jens Spahn MdB. Auch über die notwendigen Sprachkurse und eine sinnvolle Aufteilung der Flüchtlinge auf die Kommunen wurde gesprochen.
Neben Dr. Andreas Nick waren auch zahlreiche Bürgermeister, Kreistagsmitglieder sowie die Landtagsabgeordnete Gabi Weiland vor Ort, die sich an der kontroverse Debatte über Themen wie Demographie, die Finanzausstattung der Kommunen und das Familienbildes beteiligten.

Zum Abschluss der Veranstaltung forderten die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick und Jens Spahn zu einer Ausweitung der Debattenkultur auf. "Es muss innerhalb der Partei mehr öffentliche Debatten geführt werden. Nur wenn miteinander geredet wird, kann sich etwas bewegen." Die CDU Westerwald steht immer im Dialog mit den Menschen und wird auch künftig aktuelle und zukunftsweisende Themen, die nicht immer populär sind, ansprechen und nach Lösungen suchen.