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Nick: Die Aufgaben mutig anpacken. Politik Neujahrsempfang der CDU Westerwald

thumb Neujahrsempfang klein 2015 398 3Der CDU-Kreisverband Westerwald hatte am Sonntag zum Neujahrsempfang ins Bürgerhaus von Siershahn eingeladen. Ortsbürgermeister Alwin Scherz hieß zahlreiche Gäste willkommen, darunter auch den Bundestagsabgeordneten und Kreisverbandsvorsitzenden Dr. Andreas Nick. Scherz stellte bei seiner Begrüßung zunächst stolz Siershahn vor. Sein Credo für die politische Landschaft: „Die CDU Westerwald muss sich vielen neuen Aufgaben mit dem Ziel vor Augen stellen, bei der Landtagswahl 2016 einen Regierungswechsel in Mainz herbeizuführen.“


Landrat Achim Schwickert forderte in seinem Grußwort die Verantwortlichen in den Gemeinden auf, ihren Standortvorteil, wenn denn vorhanden, zu nutzen. Expandierende Unternehmen sollten unterstützt werden, so Schwickert. Beeinträchtigungen seien nicht immer auszuschließen, aber sie sollten hingenommen werden, riet der Landrat. Zum Thema Schließung der Kreissparkasse in Siershahn appellierte Schwickert an das Verständnis der betroffenen Bürger, denn auch Sparkassen seien Wirtschaftsunternehmen, die vom Zusetzen nicht leben könnten. „Bauen Sie Ihre Schwerpunkte aus und verzichten Sie auf Defizitäres“, riet der Landrat den politisch Verantwortlichen.

Für Michael Ortseifen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wirges, steht fest, dass die Bürger innovative Entwicklungen wie zum Beispiel bei der sozialen Sicherung oder bei infrastrukturellen Veränderungen akzeptieren müssen. Der VG-Chef betonte, dass die Wirtschaft in der Region nicht ausbluten dürfe. Eine funktionierende Wirtschaft sei das erklärte Ziel der CDU, denn ohne diese sei die zurzeit zufriedenstellende Lage nicht garantiert.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisverbandsvorsitzende Nick stellte drei vordringliche Themen in den Vordergrund seiner Ansprache. Da sei zum einen die Sicherheit in Europa, die durch genügend negative Beispiele starken Belastungen unterworfen sei. Eine zukunftssichere Wirtschaftslage unter geänderten Voraussetzungen stellte Andreas Nick als zweiten Kernpunkt in den Fokus seiner Betrachtungen. Es seien Investitionen unter anderem in die Infrastruktur und die Energieversorgung notwendig, so der Bundestagsabgeordnete, der an die Kommunalpolitik appellierte, nicht auf „das große Geld aus Berlin“ zu warten, sondern vor Ort die Initiative zu ergreifen und die Probleme anzupacken. Hier stellte Nick mit Blick auf die Landesregierung erhebliche Defizite fest, die einen Wechsel im Jahr 2016 dringend notwendig machten. „Vor uns liegt eine Reihe von interessanten Aufgaben, die es gilt, mutig anzupacken“, schloss Nick seine Ausführungen und lenkte dabei das Augenmerk der Gäste beim Neujahrempfang der Kreis-CDU, der von Barbara Stendebach und Johanna Krämer musikalisch umrahmt wurde, auf den dritten Punkt seiner Betrachtungen: „Wir sind ein tolerantes, weltoffenes Land und wollen es auch bleiben. Dafür lohnt es sich zu arbeiten.“
 
Für Sei in der Westerwälder Zeitung vom Montag, 19. Januar 2015 gelesen

 

Bericht von Hans-Peter Metternich