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Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Westerwaldkreises (WAB) ist weiterhin kerngesund und bärenstark

Dr. Manfred Jackel: WAB bärenstark und kerngesund. Die Müllgebühren bleiben auch im nächsten Jahr auf dem Stand von 2012. Mit diesen Kernbotschaften beschrieb CDU-Kreistagsmitglied Dr. Manfred Jackel  die Situation des WAB. Dr. Jackel weiter: „Im Jahr 2012 konnten wir die Gebühren um fast 6 Prozent senken. Diese gesenkten Gebühren konnte der WAB auch im laufenden Jahr halten, und wie wir heute beschließen werden, auch für 2014 garantieren. Das ist eine erfreuliche Botschaft für die Haushalte und Betriebe im Westerwaldkreis.

 


Der WAB hat trotz Beitragssenkung 2012 wieder einen Überschuss erzielt. Das zeigt uns einmal, dass die Beitragsenkung die richtige Entscheidung war. Es zeigt aber auch, dass der Eigenbetrieb gut gewirtschaftet hat. Wir sind es schon gewohnt, dass der Abschluss in jedem Jahr schwarze Zahlen schreibt, aber selbstverständlich ist das nicht.
Was ist das Erfolgsrezept des WAB? Drei Gründe fallen mir ein:
1.  Ein engagiertes Team beim WAB, das wirtschaftlich denkt und mehr tut als nur seine Pflicht. Der Westerwaldkreis kann auf seinen Eigenbetrieb stolz sein. Werkleitung und Bediensteten spreche ich deshalb Dank und Anerkennung aus. Diese Anerkennung, so mein Eindruck, ist für die Mannschaft des WAB auch immer wieder Ansporn, besondere Leistungen zu erbringen.
Der 2. Grund für den Erfolg des WAB ist die kaufmännische Gebührenkalkulation, die wir seit Jahren konsequent anwenden. Wir hatten stets den Mut, diese gerechneten kostendeckenden Preise hier zu beschließen, auch in Jahren, wo eine Erhöhung notwendig war. Das hat den WAB vor Schulden bewahrt.
Der 3. Grund ist die Tatsache, dass der WAB nicht nur schuldenfrei ist, sondern sogar über Rücklagen verfügt. Wir können es -nebenbei gesagt- mit der IHK Koblenz durchaus aufnehmen. Aber nur in der Höhe: Die Rücklagen des WAB sind zum größten Teil zweckgebunden für die Deponienachsorge, nur ein kleiner Teil, unter 4 Mio. € ist wirklich „freie“ Rücklage. Aber dank dieser freien Rücklage kann spitz kalkuliert werden, wenn es nicht gut läuft, wird die Rücklage eingesetzt statt Schulden zu machen oder die Gebühr zu erhöhen. Die Rücklage garantiert Preisstabilität. Sollte sie weiter wachsen, muss man natürlich auch Gebühren senken. Das haben wir 2012 ja exerziert.
Der WAB zahlt mittlerweile sogar Ertragssteuern, nämlich Gewerbesteuer an die Gemeinde Moschheim. Der WAB hat nicht nur die hoheitliche Aufgabe der Abfallbeseitigung, sondern nimmt in vielen Bereichen erfolgreich am Wettbewerb der Abfall- und Recyclingwirtschaft teil und erwirtschaftet dort mehr als ein Drittel seines Gewinns, der dann steuerpflichtig ist.
Der wirtschaftliche Erfolg geht beim WAB nicht zulasten der Servicequalität für Bürger und Umwelt und auch nicht zulasten einer modernen technischen Ausstattung. In der Verwertungsquote sind wir seit vielen Jahren Spitzenreiter in Rheinland-Pfalz. Von der Abholung von Wertstoffschrott bis zur Windeltonne für Kindergärten werden viele Leistungen angeboten, viele auch gratis für Haushalte.
Das Aufkommen an Wertstoffschrott konnte im laufenden Jahr gesteigert werden. Ich begrüße ausdrücklich, dass ab dem kommenden Jahr die Abholung innerhalb einer Woche nach der Anmeldung erfolgen soll. Das ist nicht nur kundenfreundlicher, sondern lässt auf eine weitere Steigerung des Aufkommens hoffen.
Bei allem Lob der Wirtschaftlichkeit des WAB, seine Hauptaufgabe bleibt die Abfallverwertung. Auch hier ist der WAB kerngesund und bärenstark. Ich danke für die Aufmerksamkeit.“