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CDUler aus dem Westerwald bei der Kanzlerin am Deutschen Eck in Koblenz

Gruppenbild KoblenzGut eine Woche vor der Bundestagswahl machte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihrer Tour durch Deutschland in Koblenz Station. Zusammen mit CDU-Landeschefin Julia Klöckner und dem  Koblenzer Bundestagsabgeordneten Michael Fuchs, begrüßte Merkel rund 4.000 Besucher zu einer Großkundgebung am Deutschen Eck. Vor Ort dabei waren auch viele CDUler aus dem Westerwald und dem Rhein-Lahn-Kreis.

Per Hubschrauber war Merkel zur Festung Ehrenbreitstein gekommen und nach einem Spaziergang über das ehemalige BuGa-Gelände mit der Seilbahn, für deren Erhaltung sie sich persönlich stark gemacht hatte, am Rheinufer "eingeschwebt".

Im Bühnen-Vorprogramm am Deutschen Eck war CDU-Wahlkreis-Kandidat Dr. Andreas Nick (Montabaur) gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil, Peter Bleser und Erwin Rüddel in einer Talkrunde befragt worden. Dabei berichtete er von den vielfältigen Eindrücken auf seiner "100Tage, 100 Orte"-Tour durch den Wahlkreis zwischen Rennerod im Hohen Westerwald und Nastätten im Taunus.
Für die ländlichen Regionen seien der weitere Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur, aber auch der umfassende Zugang zu schnellem Internet zentrale Anliegen.

Zu Beginn ihrer Rede würdigte Angela Merkel in sehr persönlichen Worten die politische Lebensleistung von Joachim Hörster, der 26 Jahre lang den Wahlkreis Montabaur in Bonn und Berlin vertreten hatte, und dankte ihm für sein vielfältiges Wirken im Deutschen Bundestag.

„Es geht am 22. September um die Zukunft jedes Einzelnen", rief Merkel den Menschen am Deutschen Eck zu. "Mit ihrer Stimme kann jeder von ihnen, einen Teil seines Lebens gestalten." Merkel betonte: "Aufgabe der Politik ist es nicht, alles gleichzumachen, sondern die unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten jedes Einzelnen zu erkennen und zu nutzen. Die Stärke unseres Landes ist, dass jeder anders ist und seinen Beitrag leistet."

Merkel sagte, dass in den vergangenen Jahren 1,5 Millionen neue Stellen geschaffen worden seien. „Unser Ziel bleibt weiterhin: Arbeit für alle“, versprach die CDU-Chefin. Aber auch die Zukunft Europas und des Euro seien eng mit der Wahl verbunden. „Der Euro sichert Arbeitsplätze und unsern Wohlstand. Wir folgen dem Prinzip: Nicht falsche Solidarität mit Griechenland, sondern Leistung und Gegenleistung.“

"Die Wahl am 22. September ist noch nicht entschieden", waren sich die CDU-Kreisvorsitzende Gabi Wieland MdL und die Teilnehmer aus dem Westerwald am Ende der Veranstaltung einig. Es gehe um jede Stimme. Nun gelte es, bis zum Wahltag für ein erfolgreiches Wahlergebnis der CDU zu arbeiten, damit Angela Merkel Kanzlerin bleibe und der Wahlkreis 205 Montabaur auch in Zukunft mit Dr. Andreas Nick durch einen CDU-Abgeordneten in Berlin vertreten sei.