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Fachforum CDU-Kreistagsfraktion diskutierte in Wallmerod - Wir-Gefühl und Dienstleistungen stärken

„Viele Aspekte des seniorenpolitischen Konzeptes im Westerwaldkreis werden zwischenzeitlich in den Ortsgemeinden aufgegriffen und auch umgesetzt, dies stellte CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Krempel beim Fachforum der CDU-Kreistagsfraktion fest. Planerin Claudia Redlin nahm zum senioren- und generationengerechten Wohnen auf dem Land Stellung. Karl Hammes stellte beispielhafte Ergebnisse einer Seniorenbefragung in seiner Ortsgemeinde Hundsangen vor. Bürgermeister Klaus Lütkefedder rundete die Vortragsreihe mit Betrachtungen zur weiteren Aktivierung des dörflichen Lebens ab.

Dauerhafte Anstrengungen nötig

Klaus Lütkefedder forderte in diesem Zusammenhang Nachhaltigkeit ein. Nur mit dauerhaften Anstrengungen seien die Dorfkerne sowohl vom Wohnwert als auch als Treffpunkt lebenswert zu erhalten. Die Frage „Wie bleiben unsere Dörfer attraktiv?“ sei daher das zentrale Thema des „Leben im Dorf“-Kongresses der VG Wallmerod am 12. September in Meudt (die WZ berichtete). Wichtig sei dabei vor allem für die ältere Generation, die Nahversorgung sicherzustellen. Ein Ansatzpunkt seien die in den Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg in interkommunaler Zusammenarbeit praktizierten Mobilen Märkte zur Deckung der Grundversorgung. Claudia Redlin hob hervor, dass sich die Altersstruktur der älteren Generation in den vergangenen Jahren deutlich verändert habe. Auch Lebensstile seien davon betroffen. Kommunen könnten dabei unterstützen, um generationengerechtes Wohnen und Leben zu ermöglichen. Neben der Infrastruktur seien als Handlungsfelder die Stärkung des Wir-Gefühls, Möglichkeiten der Begegnung aber auch unterstützende Dienstleistungen zu nennen.

Viele Senioren in eigener Wohnung

Karl Hammes berichtete von einer mit großem Engagement durchgeführten Befragung in seiner Ortsgemeinde, die eine Rücklaufquote von mehr als 60 Prozent hatte. Ein Großteil der Befragten, mehr als 90 Prozent, leben noch in der eigenen Wohnung. Dabei wurde deutlich, dass Senioren ihr Leben vor allem in eigener Entscheidung gestalten wollen. Gemeinsame Aktivitäten hängen oft von der Beharrlichkeit einzelner Senioren ab.

Die Kreistagsmitglieder Karl-Heinz Boll und Paula Maria Maaß, die intensiv an der Erarbeitung des seniorenpolitischen Konzeptes beteiligt waren, verwiesen auf die vielfältigen Aktivitäten in den Ortsgemeinden. Seniorenarbeit gelinge nur dann dauerhaft, wenn die Senioren letztlich Programmgestaltung und Aktivitäten selbst in die Hand nähmen.
CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Krempel zeigte sich optimistisch: „Das Leben in den Westerwälder Dörfern ist auch künftig attraktiv. Wir werden weiter an guten Rahmenbedingungen arbeiten. Die konkrete Ausgestaltung kann jedoch nur durch die Menschen vor Ort – möglichst generationenübergreifend – geleistet werden.“