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Mitgliederehrungen der CDU-Westerwald

Gruppenbild klein AlpenrodGruppenbild Nentershausen klein

Die Westerwälder Union hat langjährige Mitglieder im Rahmen zweier Feierstunden in den Bürgerhäusern von Alpenrod und Nentershausen für 40-, 50- bzw. 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Mittlerweile sind beide jährliche Samstagnachmittagsveranstaltungen für die CDU im Kreis eine feste und etablierte Größe, denn in beiden Teilen des Westerwaldes konnte die CDU-Kreisvorsitzende Gabi Wieland MdL konnte hierzu auch MdB Joachim Hörster, CDU-Wahlkreiskandidat Dr. Andreas Nick und zahlreiche Mitglieder der Orts, Gemeinde- und Kreisgremien der CDU begrüßen.

Für die musikalische Umrahmung am Nachmittag sorgte ein junges und talentiertes Trio des Landesmusikgymnasiums aus Montabaur.
Gabi Wieland hob in ihrer Begrüßung hervor, dass die CDU-Familie für gemeinsame Werte stehe und diese auch in der praktischen Politik immer wieder vertrete. Auch bei unterschiedlichen Meinungen in Einzelfragen, stehe die christlich-demokratische Grundidee immer im Vordergrund;  dies schließe das Aufgreifen von neuen Entwicklungen nicht aus. „Die zu ehrenden Mitglieder“, so die CDU-Kreisvorsitzende, „haben auf der lokalen Ebene CDU-Politik in die Praxis umgesetzt  sowie die Entwicklung der Ortsgemeinden und Städte im Westerwald entscheidend mitgestaltet.“
CDU-Bundestagsabgeordneter Joachim  Hörster dankte den Jubilaren für die langjährige Zusammenarbeit zum Wohle der Westerwälder Heimat. Er rief Erinnerungen an gemeinsame politische Aktivitäten wach. Die Westerwälder Union zeige sich durch ihre „Bodenhaftung“, Verlässlichkeit und die dauerhaften kontinuierliche Arbeit für die Region aus. Daran hätten auch die vielen Jubilare ihren Anteil. In Anspielung auf die Jubiläumsfeiern der SPD  machte Hörster die Unterschiede zwischen den Parteien deutlich: „Die SPD ist für unsere Demokratie wichtig, am besten aber in der Opposition.“
Besonders freue es ihn aber, dass bei den jährlich stattfindenden Ehrungen immer junge und alte CDUler beisammen seien und somit deutlich machen, dass es ein Fest der ganzen kommunalen Familie sei.
Die wichtigsten Grundentscheidungen für die Bundesrepublik Deutschland  seien auf Initiative der Union getroffen worden. Die SPD wollte meist den falschen Weg beschreiten. Hörster nannte dabei im Ost-West-Konflikt getroffene Entscheidung zur  frühen  Westbindung unter Konrad Adenauer, die Soziale Marktwirtschaft mit Ludwig Erhard und die damit verbundene Sozialpflichtigkeit des Eigentums sowie nicht zuletzt die Wiedervereinigung innerhalb der europäischen Wertegemeinschaft unter Helmut Kohl. Die CDU verfolge keine Ideologien, sondern wolle mit einer wertegeleiteten pragmatischen Politik den Menschen dienen. Das Grundanliegen sei immer gewesen: „Maß und Mitte zu finden“. Bei der CDU stimme die Ausrichtung am christlichen Menschen- und Weltbild. Die Wurzeln der parteipolitischen Arbeit seien Frieden und Freiheit sowie die Marktwirtschaft mit großer Eigenverantwortung. Ferner gehörten die Elemente der evangelischen und katholischen Soziallehre mit Gerechtigkeit und Solidarität  hinzu. Hörster dankte den Mitgliedern für die langjährige Treue und Verbundenheit sowie das große zeitliche Engagement, das diese zur Unterstützung der CDU-Arbeit eingebracht haben.
Gabi Wieland, Joachim Hörster und Dr. Andreas Nick konnten Ehrennadel, Urkunde und Buchgeschenk an alle Jubilare in einem feierlichen Rahmen übergeben.  Im Anschluss wurde in ungezwungener Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen die Parteiarbeit auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene diskutiert und so manche Anekdote.